Gewerbe & Dienstleistung

Klinische Histopathologie Bern

Generalplanung, Projektierung und Ausführung
Auftraggeber
AGG Kanton Bern
Projektierung
GIM Architekten AG

Die umfassende Modernisierung und Neukonzeption der Laboreinrichtungen sind die Voraussetzung für die Optimierung der Prozesse. Vor dem Umbau und der Flächenrochade führte die Parallelverarbeitung zu langen Warte- und Durchlaufzeiten mit vielen Laufwegen. Durch den Umbau konnten die Laufwege reduziert werden.

Nun können mit gleichem Personalbestand dank Halbierung der Durchlaufzeit rund 30% mehr Gewebeproben untersucht werden. Ärzte und Spitäler können dadurch schneller bedient und ihre Patienten rascher behandelt werden, was auch einen Mehrertrag für das Institut bringen wird.

Die Nutzungsrochade zwischen dem 1. und dem 2. Obergeschoss erfolgte bei laufendem Laborbetrieb und ohne zusätzliches Provisorium. Der Umbau folgt konsequent den Vorgaben der Systemtrennung, damit die Geschosse später mit wenig Aufwand sich allenfalls ändernden Bedürfnissen angepasst werden können. Neue Bauteile entsprechen dem Standard Minergie-P-Eco. Die Arbeitsplätze und die komplette Technik sind gemäss den heutigen Anforderungen und den aktuellen Vorschriften geplant und realisiert worden und erfüllen alle Vorgaben von Arbeitssicherheit und Umweltverträglichkeit. Das Heizungskonzept wurde unverändert übernommen. Aktiv gekühlte Räume sind mit Thermostatventilen ausgestattet, um gleichzeitiges Heizen und Kühlen zu verhindern. Zur Kühlung des Labors werden Umluftkühler eingesetzt. Die Kühlung der Diagnostikräume erfolgt mittels Deckenkühlkonvektoren. Die Zuschneidetische im Labor haben eine direkte Zu- und Abluftversorgung.