Raiffeisen Lyss

Raiffeisenbank Lyss

2008-2010, Wettbewerb 1.Rang
Auftraggeber: Raiffeisenbank Seeland

Bei der Erweiterung der Geschäftsstelle Lyss steht die Frage nach einer angemessenen Reaktion auf das prägnante, als schützenswertes Objekt eingestufte Bankgebäude im Vordergrund. Mit dem neuen Bauvolumen wird die bestehende Situation zwischen der Bahnhof- und Bielstrasse sowohl räumlich wie thematisch neu interpretiert, das Flächenangebot wird mehr als verdoppelt.
Thematisch steht das Konzept für ein respektvolles Vis à Vis zwischen Alt und Neu, zwischen Offenheit und der Vernetzung der Bank mit ihren traditionellen Wurzeln.
Dem bestehenden Gebäude wird ein eigenständiges Volumen gegenübergestellt. Räumlich gliedert sich der neue Baukörper zurückhaltend in die heterogene Bebauungsstruktur der Bielstrasse ein.
Der Neubau ist geprägt von einer klaren horizontalen Schichtung die Bezug auf den Altbau nimmt. Die einzelnen Geschosse reagieren differenziert auf die räumliche Konstellation. Durch die präzise angelegten Fassadenrücksprünge bildet sich ein markantes Volumen.
Die prägenden Elemente in der Fassade des Altbaus, die horizontalen Bänderungen werden im Neubau aufgenommen und in einer eigenständigen Sprache interpretiert. Das neue Volumen reagiert präzise und zurückhaltend auf den Altbau ohne sich diesem aufzudrängen oder zu erdrücken.
Aus der Kombination von Alt und Neu wird eine neue Komposition geschaffen, die sich unaufdringlich in die bestehende Situation einfügt und im Kontext zu den umliegenden Gebäuden steht.

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