SBB

Facelifting SBB

Wettbewerb 1999, Zweistufig 1. Rang
2000-12
Auftraggeber: SBB AG, Bern

Die heute bestehenden Bahnhöfe am gesamten SBB-Streckennetz sind mehrheitlich vor gut 100 bis 150 Jahren gebaut worden. Die Anlagen sollen den heutigen Bedürfnissen bzw. Komfortansprüchen der KundInnen angepasst werden. Basierend auf eingehenden Analysen und Kundenbefragungen wurde ein architektonisches Gesamtkonzept für die Neugestaltung von 619 Regionalbahnhöfen formuliert.
Neben der Betrachtung der einzelnen Bahnhöfe in ihrem Umfeld werden neue Module entwickelt, die als standardisierte Elemente den Regionalbahnhöfen ein koharäntes Erscheinungsbild vermitteln. Durch die Einfachheit der Grundanordnung und der damit verbundenen hohen Funktionalität erhalten die Stationen ein neues Gesicht. Die Elemente zeichnen sich durch eine klare, flächige Formensprache aus. Der präzise Einsatz weniger gestalterischer
Mittel erzeugt eine starke Wirkung mit hoher Qualität und Prägnanz.
Die Flexibilität der verwendeten Elemente geht in ihrer Anwendung auf das Spannungsfeld Identität und Mobilität ein. Sie transportiert das Bild des Unternehmens, ohne jedem Ort eine uniforme Lösung aufzudrängen. Die eingesetzten Elemente sind adäquat zu Ort und Unternehmen, sie müssen sowohl an einer kleinen ländlichen Haltestelle funktionieren als auch an einem Bahnhof in der Agglomeration
Als erste Stationen wurden Muntelier-Löwenberg und Thörishaus Dorf im Mai 2002 eröffnet. Die Umsetzung des gesamten Regionalbahnhofnetzes erfolgt bis ins Jahr 2012.

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