Kultur & Freizeit

Expo.02

1. Rang bei Wettbewerb für die Exposition Murten
Auftraggeber
Expo.02
Projektierung
GIM Architekten AG

Die Arteplage Murten ist primär eine Auseinander-
setzung mit dem Thema Ewigkeit und Augenblick. Der Ansatz, den Besuchern in verschiedenen Erscheinungen die Zeit näherzubringen stand bei der Konzeption der Arteplage im Vordergrund (Planergemeinschaft mit J. Nouve). Die mittelalterliche Stadtstruktur von Murten versinnbildlicht die Ewigkeit. Dem gegenüber steht eine zeitlich beschränkte Ausstellungsarchitektur, die für den Augenblick steht.

 

Murten – ein kraftvoller Ort

Im Gegensatz zu einer klassischen Ausstellung, sieht das Ausstellungskonzept in Murten eine Fragmentierung der einzelnen Themen und Ausstellungsbauten vor. Das Konzept kommt ohne definierte Regeln und explizit geometrische Basis aus und fügt sich harmonisch und thematisch in die Landschaft. Es trägt auf seine Weise der Verwundbarkeit des Ortes Rechnung. Die Spannung der Gegensätze zwischen dem historischen Stadtbild von Murten und seinem Verhältnis zum See spiegelt sich die Relation zur Zeit wieder.

Auch der Monolith, Ikone und Symbol der Arteplage, ist bei genauerer Betrachtung ein einzelnes aber umso wichtigeres Fragment dieses Ganzen. In seiner entschwebten Form prägt er den Raum am See, ist Orientierungspunkt und mit seinen drei integrierten Panoramen Höhepunkt der Ausstellung.