Pavillon Hirzen

Vortrags- und Medienpavillon Hirzen

2002-03
Auftraggeber: J. R. Geigy

Ein Pavillonbau als materialisierte Poesie. Eine kristalline Struktur eingetaucht in eine Garten- und Parklandschaft. Licht bricht sich an den Kanten der Glaslamellen und bildet schillernde Flächen. Spiegelungen überlagern sich mit Reflexionen in Glas und Wasser. In den irisierenden Oberflächen bricht sich das Bild der Umgebung.
Eine Quarzitsteinmauer prägt die Parklandschaft und dringt kraftvoll und präzise in den Glaskörper ein. Sie gliedert Raum und Baukörper und führt den Besucher über Wasserflächen in den Pavillon. Die Fassade ist nicht nur Hülle, sondern greift raumhaltig in den Innenraum ein und bildet mit ihren Ausweitungen Räume und Zonen. Die Umgebung wird über die Fassaden eingebunden. Teilweise ist sie skizzenartig auf opaken Gläsern ablesbar, teilweise sind präzise Ausschnitte gegeben. Auf diese Weise erfolgt sowohl eine Abgrenzung als auch ein sehr bewusstes Einbinden und
Erlebbarmachen des Aussenraumes. Mit Senkfenstern lassen sich grössere Fassadenbereiche öffnen, Innen- und Aussenbereiche verschmelzen.
In diesem Raumgefüge überlagern sich verschiedene Funktionen und auch natürliches mit künstlichem Licht. Eine genauere Betrachtung eröffnet dem Besucher eine Fülle von subtilen Stimmungen.
Der Pavillon steht für Ruhe und Begegnung und unterstreicht mit seiner unaufdringlichen und zeitlosen Schlichtheit die Schönheit des Ortes.

Gauer Itten Messerli Architekten AG

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